Jedes 3. Jobcenter wird durch Sicherheitsdienst bewacht

Immer mehr Jobcenter in Deutschland lassen Sicherheitsdienste zum Schutz der Mitarbeiter kommen – Dazu kommen vermehrt Notwehrseminare und Deeskalationstrainings.

Laut einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit hatten in 2018 etwa ein Drittel (457 von 1373) der Arbeitsagenturen und Jobcentern Sicherheitspersonal engagiert. Im Vergleich zu 2017 ist dies ein Plus von 7,5 Prozent.

„Wir erleben eine Grundverrohung“

Die Personalverantwortliche der Bundesagentur, Valerie Holsboer, kommentiert, „Der Umgang ist rauer geworden. Wir erleben eine Grundverrohung“ und „Unsere Kunden sind Menschen in schwierigen Lebenslagen, da liegen die Nerven eher blank.“ Jedoch bedeutet das nicht, dass die Mitarbeiter sich Beschimpfungen und Bedrohungen bieten lassen müssen.

Für Mitarbeiter in der Jobvermittlung soll es nun in der Ausbildung verpflichtende Deeskalationskurse geben sowie zusätzliche Notwehrseminare.

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