Ausraster im Jobcenter

Starnberger Mitarbeiter werden angegriffen, angespuckt und bedroht.

Längere Öffnungszeiten sollen die Lage entschärfen.

Von Christine Setzwein, Starnberg

Wenn einem der Nachbar zu sehr auf den Leib rückt, wenn die Luft schlecht, die Verständigung schwierig und die Wartezeit lang ist, wenn Menschen generell unzufrieden sind mit ihrer Lage, dann kann es schnell zu Aggressionen kommen. Die Mitarbeiter des Starnberger Jobcenters wissen das. Sie werden schon mal angespuckt, verbal bedroht oder sogar tätlich angegriffen. Zusätzliche Öffnungszeiten sollen die Lage entschärfen.

Bisher gab es nur eine Nachmittagsöffnung am Donnerstag. "Es war so überlaufen, dass es nicht mehr zumutbar war", sagt Geschäftsführer Gerhart Schindler. Die Menschen standen bis ins Treppenhaus. Jetzt hat das Jobcenter auch Dienstagnachmittag geöffnet.

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